Förderverein Naturpark „Baruther Urstromtal“ e.V. mit neuer Internetpräsenz

Verein feiert 10jähriges Bestehen

26. Februar 2004

Mit einem neuen Internet-Auftritt präsentiert sich der Förderverein Naturpark "Baruther Urstromtal" e. V. zum 10jährigen Bestehen. Unter der Adresse www.baruther-urstromtal.de findet der Nutzer wissenswertes über die Landschaft und über die Orte im Baruther Urstromtal sowie über die Aktivitäten des 1994 gegründeten Vereins. Seit 2002 ist der Förderverein im weltweiten Netz präsent. Die Seite wurde seitdem von mehreren tausend Nutzern besucht. Neben dem neuen, modernen Design ist die Seite auch inhaltlich überarbeitet worden.

Carsten Preuß, Vorsitzender des Vereins, betont, dass die Informationen dabei weit über den Naturpark hinausgehen, so werden die Wassertürme im Landkreis Teltow-Fläming und die ehemalige Militäreisenbahn vorgestellt. Herzstück der Seite ist die Präsentation der Schutzgebiete und der Gemeinden im Naturpark. Dabei werden die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Gemeinden beschrieben. Darüber hinaus werden bedeutende Persönlichkeiten der Region, die Kirchen und die Mühlen im Naturpark dargestellt.

Der Förderverein beabsichtigt einen "Naturpark Baruther-Urstromtal" einzurichten. Mit der Entwicklung der Region im Sinne eines Naturparks sollen dauerhaft Naturschutzziele mit umwelt- und naturverträglicher Landnutzung und Erholungsangeboten verbunden werden. Ziel ist es, gemeinsam mit allen Akteuren im Naturpark die harmonische Kulturlandschaft sozial- und umweltverträglich zu entwickeln und in der Verbindung von Schutz und Nutzung auch die regionale Wirtschaft zu stärken. Durch die Konzentration auf die regionalen Besonderheiten und Traditionen sowie die damit verbundenen Chancen soll die Identifikation mit der Region erhöht und die touristische Entwicklung gefördert werden.

Letzte Aktion des Vereins war die Anbringung einer Bronzetafel am ehemaligen Militärbahnhof in Zossen, dem heutigen Draisinenbahnhof. Die Tafel erinnert an die zwischen 1901 und 1903 durchgeführten Schnellfahrversuche mit Drehstromtriebwagen. Dabei erreichte am 28. Oktober 1903 ein Triebwagen mit 210,2 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord aller Verkehrsmittel. Im Januar wird der Verein eine Broschüre über die Versuche herausgeben.